Implantate Langenfeld

Implantate gelten heutzutage als Mittel der Wahl, wenn es um den Ersatz verlorener Zähne geht. Für den Erfolg der Implantation und damit Sie lange Freude an Ihren Zahnimplantaten haben, ist es wichtig, auf einen Zahnarzt zu setzen, der sich damit auskennt. Ihr Fachzahnarzt Imad Charara ist Ihr erfahrender Ansprechpartner in Langenfeld, wenn es um das Setzen von Implantaten geht.

Implantate Langenfeld
Zahnimplantat: Was ist das?

Implantate sind eine besonders empfehlenswerte Möglichkeit für Zahnersatz. Sie bestehen aus einer künstlichen Zahnwurzel, die fest im Kieferknochen verankert wird. Diese erinnert optisch an eine Schraube. Im Rahmen der Einheilungsphase verwächst dieser Ersatz für die Zahnwurzel mit dem Kieferknochen und übernimmt die gleiche Funktion wie eine echte, natürliche Zahnwurzel. Ist das Implantat gut eingeheilt, befestigen wir ein Verbindungsstück darauf, das sog. Abutment. Darauf setzen wir die neue Zahnkrone oder die Halteelemente für die neue herausnehmbare Prothese.

Implantate Langenfeld: Mögliche Materialien

Grundsätzlich gibt es zwei Materialien, aus denen wir Zahnimplantate anbieten: Titan und Keramik.

Titan-Implantate

In den meisten Fällen besteht die neue künstliche Zahnwurzel, die als Implantat benannt wird, aus Titan. Dabei handelt es sich um ein Metall, das medizinisch optimal erforscht ist. Zu den Eigenschaften und Wirkungen sind bereits zahlreiche wissenschaftliche Studien erschienen – mit durchwegs positiven Ergebnissen. Aus diesem Grund wird Titan auch schon seit vielen Jahren bedenkenlos in der Allgemeinmedizin und Chirurgie verwendet.

Nach dem Einsetzen eines Implantats aus Titan in den Kieferknochen kommt es zu einer molekularen Verbindung zwischen Ihrem Kieferknochen und dem Metall. Neue Knochenzellen bilden sich. Diese lagern sich an der eingesetzten künstlichen Zahnwurzel an. Auf diese Weise kann das Implantat in der Regel optimal mit dem Kieferknochen verwachsen. Als gewebefreundliches, biokompatibles und sehr gut verträgliches Metall macht Titan das Implantat fest, stabil und widerstandsfähig gegen äußere Reize.

Keramik-Implantate

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, nicht Titan als Material für die Zahnwurzel zu wählen, sondern Keramik (bzw. 100 Prozent metallfreies Zirkonoxid). Das kann sein, wenn die Schleimhaut in der zu behandelnden Region sehr dünn ist. Ein Titanimplantat bzw. ein Abutment aus Titan könnte hier grau durchschimmern. Da Implantate aus Keramik weiß sind, ähneln sie der Farbe einer natürlichen Zahnwurzel. Dadurch ermöglichen sie ein ästhetisch aussehendes Ergebnis.

Weitere Vorteile: Keramik-Implantate sind besonders gewebefreundlich und biokompatibel. Sie sind hart und weisen eine hohe Biegefestigkeit auf. Das führt dazu, dass sie elastisch sind und nicht schnell brechen. Wir beraten Sie gerne dazu, ob für Sie Titan oder Keramik als Material geeignet ist.

Vorteile von Implantaten

Dass Implantate die ideale Lösung bei Zahnverlust sind, zeigen die vielen Vorteile:

  • Durch das Setzen von Implantaten wird der Abbau des Kieferknochens gestoppt. Die Knochensubstanz baut sich nicht ab und bleibt somit weiter erhalten.
  • Implantate haben eine sehr lange Lebensdauer: Sie können „ein Leben lang“ halten, wenn die Zahnpflegeroutine stimmt und Kontrollbesuche beim Zahnarzt inkl. professioneller Zahnreinigung regelmäßig wahrgenommen werden. Empfehlenswert sind auch Laserbehandlungen zur Abtötung von Bakterien.
  • Implantate halten selbst hohen Kaubelastungen stand und bieten dabei ein sicheres Abbeiß- und Kaugefühl.
  • Der Halt ist sicher, anders als bei herausnehmbarem Zahnersatz ist kein Verrutschen möglich.
  • Zahnimplantate beeinträchtigen weder die Aussprache noch den Geschmackssinn.
  • Auch aus ästhetischer Sicht können Implantate überzeugen: Optisch sind sie bzw. die aufgesetzte neue Zahnkrone nicht von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden.
Implantate Langenfeld: Häufig gestellte Fragen

In diesem FAQ-Bereich haben wir Ihnen häufige Fragen zum Thema Zahnersatz mit Implantaten in unserer Zahnarztpraxis in Langenfeld zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um allgemeine Informationen und Ratschläge handelt, die einen Besuch bei uns nicht ersetzen können.

Warum ist das Schließen von Zahnlücken z. B. mit Implantaten so wichtig?

Karies, Parodontitis, Wurzelerkrankungen, Unfälle – das alles sind mögliche Gründe für Zahnverlust. Sollte Ihnen ein Zahn verloren gegangen sein, ist es wichtig, die Zahnlücke zeitnah zu schließen.

Viele Patienten wissen nicht, dass eine Zahnlücke mehr als ein ästhetisches Problem ist. Ein verlorener Zahn kann Auswirkungen auf den gesamten Kiefer, die restlichen Zähne und sogar das allgemeine Wohlbefinden haben. Einige Beispiele:

  • Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme (Abbeißen, Kauen)
  • Veränderungen der Kaumuskulatur und daraus resultierende Kiefergelenksprobleme (CMD)
  • Veränderungen der Aussprache wie Lispeln
  • Zahnwanderung, Lockerung, im Extremfall Ausfall der umliegenden Zähne
  • Verschleißerscheinungen der benachbarten Zähne
  • Rückbildung des Kieferknochens
Warum ist die Qualität des Kieferknochens ausschlaggebend für die Implantation?

Damit wir den Implantatkörper, also die künstliche Zahnwurzel, fest und sicher in Ihrem Kiefer verankern können, benötigt es ausreichend stabiles Knochenmaterial. Es ist wichtig, dass die oberen Gewindegänge des Implantats nicht freiliegen. Sie sollten immer komplett mit Knochen bedeckt sein. Daraus ergibt sich, dass ein dichterer Kieferknochen mit ausreichend Knochenmaterial Zahnimplantate besser annimmt als ein dünner, poröser Knochen.

Doch die ausreichende Knochenmasse ist nicht jedem Patienten gegeben. Wenn natürliche Zähne verloren gehen, baut sich der Kieferknochen aufgrund der fehlenden Belastung von selbst ab. Dieser Ablauf ist vergleichbar mit einem Muskel, der nicht mehr trainiert wird.

Da der Kieferknochen durch das Einsetzen eines Implantats wieder gefordert wird, wird der Knochen stimuliert. Das beugt seinem Abbau vor.

In welchen Fällen ist vor der Implantation ein Kieferknochenaufbau notwendig?

Eine sog. Augmentation des Kieferknochens wird notwendig, wenn die aktuelle Menge des Knochenmaterials nicht für eine Implantation ausreicht. Ein Kieferknochenaufbau sollte auch dann vorgenommen werden, wenn seine Qualität/Struktur nicht zufriedenstellend ist. Ist dies der Fall, kann das Zahnimplantat nicht fest im Kiefer verankert werden.

Ist die OP schmerzhaft?

Der Eingriff, bei dem die künstliche Zahnwurzel in Ihren Kieferknochen implantiert wird, erfolgt unter örtlicher Betäubung. Das Gebiet um den Knochen und das Zahnfleisch ist somit ausreichend betäubt. Die Verbohrung und das Einbringen des Implantats können so schmerzfrei verlaufen. Auf Wunsch können wir Ihnen auch den Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose ermöglichen.

Gibt es Risiken bei der Zahnimplantation?

Imad Charara, Ihr Fachzahnarzt für Oralchirurgie, ist ein sehr erfahrener Arzt und hat schon viele Implantationen vorgenommen. Da er ein Spezialist auf dem Gebiet der Implantologie ist, sind die Risiken bezüglich des Eingriffs äußerst gering.

Das Setzen eines Implantats stellt dennoch einen operativen Eingriff dar. Aus diesem Grund gelten dabei die allgemeinen Operationsrisiken. Trotz sorgfältigstem Vorgehen kann es u. U. zu operationsbedingten Verletzungen kommen. Diese können umliegende Nerven, Zähne, Kieferknochen oder die Kieferhöhle betreffen. Auch Blutungen und Wundheilungsstörungen sind grundsätzlich möglich.

Sind Schmerzen nach der Implantation zu erwarten?

Ein Implantat, das in den Kiefer eingebracht wurde, hinterlässt eine frische Wunde. Geben Sie Ihrem Körper die Zeit, die er braucht, um sich auf die neue Situation einzustellen. In den ersten Tagen nach der OP sind leichte Schmerzen möglich. Sie können sie mit klassischen Schmerzmitteln gut behandeln. Direkt nach der OP kann es auch zu Schwellungen kommen. Regelmäßiges Kühlen, z. B. mit einem Kühlpad, um das Sie ein Tuch wickeln, ist angenehm. Zusätzlich kann das Kühlen Schwellungen minimieren.

Wie lange dauert die Einheilungsphase des Implantats?

Abhängig von der Qualität Ihres Kieferknochens und dem individuellen Heilungsverlauf sollten Sie sich auf eine Einheilungsphase von ca. 6 Monaten einstellen, wenn es sich um eine Implantation im Oberkiefer handelt. Betrifft das Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel den Unterkiefer, ist mit einer Dauer von ca. 4 Monaten zu rechnen. Dies sind jedoch nur Richtwerte.

Können Implantate, die vor längerer Zeit gesetzt wurden, noch Schmerzen verursachen?

In manchen Fällen kann es vorkommen, dass vor Jahren gesetzte Implantate Schmerzen verursachen – auch dann, wenn bisher keine Schmerzen vorlagen. Verantwortlich für die Beschwerden sind meist Entzündungsprozesse. Sie können durch eine mangelnde Mundhygiene, Zahnfleischentzündungen oder bakterielle Beläge an den Zähnen entstehen.

In diesem Fall sprechen wir von einer Periimplantitis. Dieser Befund ist vergleichbar mit einer Parodontitis am natürlichen Zahn. Dadurch kann es zur Lockerung des Implantats kommen. Heilt die Entzündung nicht aus, müssen wir im Extremfall das Implantat wieder entfernen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie die Termine zur Prophylaxe zuverlässig einhalten und auf eine gründliche Zahnpflege achten.

Wie lange halten Implantate?

Zahnimplantate sind sehr widerstandsfähig und daher langlebig. In der Regel weisen sie eine deutlich bessere Haltbarkeit im Vergleich zu herkömmlichem Zahnersatz auf. Wenn das Implantat bei Ihnen erfolgreich einwächst und es entsprechend gepflegt wird, liegt die Haltbarkeit in der Regel bei 15 bis 20 Jahren und länger.

Welche Pflege benötigen Zahnimplantate?

Auch nach dem Einsetzen und der Einheilungsphase ist es wichtig, die Region um das Zahnimplantat gut zu pflegen. Der Zahnersatz wird von einem festen Ring aus Zahnfleisch umgeben. Dieser soll es vor Infektionen schützen. Eine sorgfältige Mundhygiene und Zahnpflege ist Pflicht, um diesen Schutz aufrechtzuerhalten. Sollten bakterielle Zahnbeläge nicht regelmäßig entfernt werden, kann es zu einer Entzündung des Zahnhalteapparats kommen. Diese geht mit dem Risiko einher, dass auch der Kieferknochen von der Infektion erfasst wird. In diesem Fall kann die Haltbarkeit des Implantats gefährdet sein.

Tipps für die optimale Pflege:

  • Putzen Sie Ihre Zähne täglich morgens und abends, bestenfalls auch nach dem Essen (vor allem nach dem Genuss von zuckerhaltigen Speisen!).
  • Wir empfehlen die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste. Sie kann bis zu sieben Mal mehr Plaque entfernen als eine Handzahnbürste. Auch haben sich kleine Bürstenköpfe mit abgerundeten Borsten bewährt. Damit gelangen Sie auch an schwer erreichbare Stellen und reizen Ihr Zahnfleisch nicht unnötig. Gerne beraten wir Sie, welches Modell am besten für Sie geeignet ist!
  • Denken Sie daran, den Aufsatz Ihrer elektrischen Zahnbürste oder Ihre Handzahnbürste regelmäßig zu wechseln. Empfehlenswert sind Intervalle von 3 Monaten.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Dauer beim Zähneputzen! 2 Minuten sind die optimale Länge, um alle Zahnoberflächen zu reinigen.
  • Putzen Sie Ihre Zähne nicht mit hohem Druck! Aggressives Reinigen („Schrubben“) kann zu Zahnfleischrückgang führen. Dadurch wird der Schutzmantel für das Implantat kleiner. Auf Dauer kann es zur Lockerung des Implantats kommen.
  • Wichtig ist auch, nicht nur die sichtbaren Kau- und Zahnflächen zu reinigen, sondern auch die Zahnzwischenräume. Nutzen Sie daher auch Zahnseide oder Einbüschelzahnbürsten, um Speisereste und Plaque aus Ihren Zahnzwischenräumen zu entfernen.
  • Wer möchte, kann zusätzlich eine Mundspülung verwenden.
  • Nehmen Sie auch die Prophylaxe bei uns in der Praxis wahr! Nutzen Sie in diesem Zuge auch gleich die Chance einer professionellen Zahnreinigung. Hierbei handelt es sich um eine Behandlung, bei der wir Zahnbeläge und Zahnstein schonend und effektiv bei Ihnen entfernen. Wir behandeln vor allem die Stellen, die Sie mit der Zahnbürste schlecht erreichen.
  • Empfehlenswert für Implantatträger ist zudem die Laserbehandlung. Damit ist eine sehr effektive Dekontamination des Bereiches um das Implantat und der natürlichen Zähne möglich. Das bedeutet, dass Bakterien und Keime durch den Laser abgetötet werden. Die Laserbehandlung ist im Rahmen einer Grundreinigung sinnvoll und sollt alle 1 – 1,5 Jahre erfolgen. Dabei nehmen wir den Zahnersatz, also die neue Zahnkrone, kurzzeitig vom Abutment, um alle Stellen um das Implantat reinigen zu können. Diese Maßnahme hat eine äußerst positive Wirkung auf die Haltbarkeit der Implantate. Sie kann das Entstehen bzw. Vorschreiten eines entzündlichen Prozesses (Periimplantitis) verhindern.
Wie oft sind Kontrolltermine nötig?

Liegen keine besonderen Risiken (z. B. für das Einstehen einer Periimplantitis) vor, reicht in der Regel eine halbjährliche Kontrolle in unserer Zahnarztpraxis in Langenfeld. Sollten häufigere Kontrolltermine nötig sein, besprechen wir dies mit Ihnen!

Ihr Experte für Implantate in Langenfeld: Jetzt Kontakt aufnehmen!

Haben Sie einen Zahn verloren und interessieren sich für ein Implantat als Zahnersatz? Im Falle eines Zahnverlusts sollten Sie nicht unnötig Zeit verstreichen lassen, da ansonsten Komplikationen drohen können. Ob ein Implantat die richtige Lösung für Sie ist, bespricht Imad Charara, Facharzt für Oralchirurgie, gerne mit Ihnen.

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